Melitta Bubalo
Als Künstlerin, Medium und Mensch erforsche ich die Kunst, dem Ganzen zu begegnen.


Andere über meine Art:
* Ich will dir zurückmelden, was für ein unglaublicher Gewinn du mal wieder warst mit deinen Fähigkeiten, in einem Gespräch zuzuhören, Dinge zu bündeln, diese sichtbar und hörbar zusammenzufassen und zu wandeln und das Gespräch auf eine neue Ebene zu bringen und durch dein Leben und deine Erfahrung, die du gesammelt hast, ein Leuchtturm für andere zu sein, also nicht ins Opfer zu gehen, sondern durch die eigene Kraft der Fantasie, der Vorstellungskraft etwas Neues aus einer Situation zu schaffen.
Ich wollte sagen, wie sehr ich das schätze an dir und wie froh ich darüber bin.
(Annette Wehnert)

* Deine Arbeit ist wohltuend sanft.

* Melittas Arbeit ist aus meiner Sicht etwas ganz Besonderes.
Es gelingt ihr immer wieder, sich mit Menschen tief zu verbinden. Mit ihrer Feinfühligkeit, ihrer Kraft, ihrem Können und dem Mut, in jedem Moment ehrlich sich selbst und dem anderen zu begegnen, öffnet sie einen Raum, in dem sich etwas zeigen darf, das größer ist als das, was wir mit unserem Verstand erfassen können.
(Britta Schaffeld)


Ich über mich:
Schon immer ging es mir um das Beseelte im Menschen.
Mein Herz hüpft, wenn es mir gelingt, Menschen mit sich und Ihrem eigenen Wesen in Verbindung zu bringen. Wenn dies geschieht, weiß ich, dass meine Arbeit getan ist.
Viele Jahre habe ich Klavierunterricht gegeben. Stunden, mit denen ich in die „freie“ musikalische Improvisation lockte und gemeinsam mit Schülern erforschte, was es bedeutet, den eigenen Sinnen in jedem Ton zu vertrauen.
Mir war es immer schon wichtig, jeden Menschen in seiner eigenen Idee zu unterstützen und ihn nicht einfach nur etwas nachmachen zu lassen.
Menschen mit natürlichem Selbstvertrauen sind für uns alle wichtig. Menschen, die sich selbst vertrauen, besitzen einen inneren Kompaß. Das schafft Sicherheit und Orientierung. Vor allem in Wandelzeiten sind solche Qualitäten essentiell, um sich selbst durch Unwägbarkeiten führen zu können und andere darin zu bestärken, ebenfalls ihrer inneren Stimme zu folgen.

Meine vielen Tätigkeiten als Musikerin, Komponistin, Performerin, Musiktheatererschafferin, Texterin und Kurzfilmmacherin prägen meine Vergangenheit. Sie füllten mein Leben neben dem Klavierunterricht aus.
In all diesen Facetten meines Wirkens lernte ich, dass Kunst eine Sprache ist, um Menschen mit ihrer Vielschichtigkeit und auch mit ihrer scheinbarer Widersprüchlichkeit in Einklang zu bringen. Diese auch als Sprache für persönliche Lebensbewegungen zu nutzen, ist in den letzten Jahren ins Zentrum meiner Arbeit gerückt.
In verschiedenartigen Formaten biete ich Erfahrungsräume an, die es Menschen ermöglicht, mit sinnlichen Werkzeugen ihrem Leben und ihren Fragen aufschlußreich zu begegnen, sich von Herz und Seele inspiriert zu stärken und ihr Leben danach auszurichten. Nicht selten eröffnet auch das pure Sein selbst die Antwort, um die es gerade geht. Es gilt auszuloten, ob es noch eine Zutat braucht, um sich zu vertiefen oder ob eher etwas weggelassen werden möchte. Was braucht es, um dem Leuchten der eigenen Kraft einen stabilen Boden zu geben, egal, was im Außen passiert?

Meine Arbeit mit Menschen formt sich beständig weiter. In Kokreation mit all den Schülern, mit meinem Publikum, mit meinen Kursteilnehmern, in der individuellen Begleitung einzelner Menschen sowie im Leben selbst konnte sich in mir eine Essenz herausschälen, die mir deutlich vermittelt, dass jede Farbe und jeder Ton zur Ganzheit des Lebens gehört. Licht und Dunkel, Schwere und Leichtigkeit, Spiel und Ernst, Himmel und Erde… alle wahrnehmbaren Gegensätze gehören in Wahrheit zusammen. Wir als Menschen haben die Fähigkeit und aus meiner Sicht auch die Aufgabe, diese Gegensätze zu bejahen und da sein zu lassen. So können neue Räume entstehen, diese zum Wohle aller zu gestalten wir eingeladen sind.

Meine eigenen Prozesse der Selbsterforschung lehren mich, dass echte Lebendigkeit nicht im entweder oder liegt, sondern im sowohl als auch, und selbst dann bleibt immer noch dieser Raum des Unnennbaren, der einfach nicht vollständig zu greifen ist.

Da dieses Unnennbare in meinen verschiedenen Angeboten immer wieder durchdringt und nach Aufmerksamkeit verlangt, werde ich perspektivisch Naturrituale ins Leben rufen, damit Teile unseres faszinierenden Selbst sich auch auf mystische Weise mit uns rückverbinden können.

Meine Inspirationen habe ich zum größten Teil meiner inneren Führung zu verdanken, die mich nach wie vor konsequent zur richtigen Zeit am rechten Ort mit den richtigen Menschen zusammenbringt, auch wenn sich zwischendurch schon mal der Eindruck einzuschleichen versucht, von Gott und der Welt verlassen worden zu sein. Diese Menschen unterstützen mich, fordern mich heraus und bringen mich auf so viele Arten dazu, mich selbst zu vervollständigen, auch wenn ich manchmal gar nicht will.
Ja. Mein Leben selbst ist mein größter Lehrmeister.


Stationen:
Studium Instrumentalpädagogik (Hauptfach Klavier) Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf.
Regelmäßige Auftrittsaktivitäten: Kleinkunst-Duo Chansontheater Silberzahn & Bubalo (bis 2013). Soloprogramme u.a. im Museum König, Bonn / Japanisches Kulturinstitut, Köln
WDR3-Radioportrait in der Sendung TonArt (2013)
Teilnahme am Projekt IDA – InterDisziplinäreAktion in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung, Köln (2017) und im Frauenmuseum, Bonn (2020).
2016-2021 Mitglied der Künstlerinnengruppe werkstattalledrei, Dorissa Lem und Doris Konradi.
2017-2020 Integrative Musiktherapie-Ausbildung (EAG/FPI Hückeswagen).
2018-2025 Tonraum Melitta Bubalo in Bonn – Integrative Künstlerische Arbeit, z.B. Klavierlabor, Raum für NichtWissen, Schöpfertreff, Kreativitätsförderung von Menschen jeglichen Alters und Herkunft, Seelengesang und Maskenarbeit.
Seit 2025 Gruppenangebote für Selbsterforschung mit dem Medium Stimme,
Maskenverkörperungen und individuelle Einzelbegleitungen von Menschen.


Kontakt
Mail: post(äd)melittabubalo.de